Deutsches Schiffahrtsmuseum

Presse-Info-Service

Info Nr. 05/01 vom 13.02.2001

Museen erörtern ihre Zukunft

Museumsfachleute aus Niedersachsen und Bremen tagen vom 8. - 10. März im Deutschen Schiffahrtsmuseum - Seestadt Bremerhaven Gastgeber der Jahrestagung des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen

Auf Einladung Bremerhavens ist vom 8. bis 10. März der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen mit seiner Jahrestagung 2001 zu Gast in der Seestadt. Rund 150 Fachleute aus niedersächsischen und bremischen Museen sowie Gäste aus benachbarten Bundesländern wollen sich ein Bild machen, wie sich die Museumslandschaft in Bremerhaven und in der Region in jüngster Zeit fortentwickelt hat, und sie wollen diskutieren, wie die Museen auch in Zukunft ihre Besucherklientel halten und neue Besucherkreise gewinnen können.

Am Donnerstag, dem Eröffnungstag der Tagung, können sich die Tagungsteilnehmer mit dem Besuch des Museumsschiffes FMS "Gera" im Schaufenster Fischereihafen und mit der Besichtigung des Historischen Museums sowie des Deutschen Schiffahrtsmuseums mit seinen neuen Ausstellungen im Erweiterungsbau einen ersten persönlichen Eindruck verschaffen. Am Abend wird dann der Kulturdezernent der Stadt, Professor Dr. Wolfgang Weiß, über die "Kultur- und Museumspolitik in Bremerhaven" sprechen.

Nach der Begrüßung der Gäste am Freitag durch den Vorsitzenden des Museumsverbandes, den Museumsdirektor des Deutschen Schiffahrtsmuseums, Hans-Walter Keweloh, sowie den Bremerhavener Oberbürgermeister Jörg Schulz wird die Frage nach der Stellung der Museen in der Freizeitgesellschaft im Mittelpunkt des Interesses und der Diskussion stehen. Als Referenten werden sich u. a. damit der Vorsitzende des Deutschen Museumsbundes, Dr. Martin Roth, und die Geschäftsführerin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Dr. Sabine Schomann, auseinandersetzen.

Raum zu engagierter Diskussion und anregendem Gespräch zwischen Museumsleuten und Kulturpolitik bietet der offizielle Empfang der Seestadt Bremerhaven, zu dem Stadtverordnetenvorsteher Artur Beneken am Abend im Museum Tagungsteilnehmer und geladene Gäste begrüßen wird.

Mit einer Exkursion zu den Museen in der Region, zum Aeronauticum in Nordholz, zum Kreismuseum Kranichhaus und zum Studio A in Otterndorf sowie zum Museum Burg Bederkesa, zur Museumseisenbahn und zum Handwerkermuseum in Bad Bederkesa findet das Treffen seinen Abschluß.

Achtung Redaktionen

Der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen und das Deutsche Schiffahrtsmuseum laden Sie herzlich ein zu einer

Pressekonferenz
am Freitag, dem 9. März, um 13.30 Uhr
im Deutschen Schiffahrtsmuseum im Sitzungszimmer.

Freunde der "Schiffe aus Papier" treffen sich wieder im DSM

Internationale Tagung am 28. und 29. April in Bremerhaven

Die ersten Anmeldungen trafen im Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven bereits ein, als die Einladungen noch gar nicht verschickt waren: für Dr. Siegfried Stölting ein untrügliches Zeichen dafür, dass er bei dem 13. Internationalen Karton-Modellbau-Treffen am 28. und 29. April 2001 in Bremerhaven wie schon in den Vorjahren wieder mit etwa 200 Teilnehmern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern rechnen darf. Vielleicht sogar wieder aus Übersee. Als Tagungsleiter der ersten Stunde ist der Historiker Stölting derzeit dabei, ein informatives Programm vorzubereiten, dessen Kern aus vier Vortragsblöcken besteht. Als Fachreferenten stehen wieder erfahrene Konstrukteure und auf maritime Objekte spezialisierte Kartonmodellbauer bereit, deren Tipps von den Freunden der filigranen "Schiffe aus Papier" begehrlich aufgenommen werden. Außerdem will Stölting eine Führung durch die Bibliothek des Deutschen Schiffahrtsmuseums anbieten. Wie in jedem Jahr erhalten die Teilnehmer am Treffen Gelegenheit, besonders bemerkenswerte Kartonmodelle mitzubringen und auszustellen. Dass sich der Bau von Kartonmodellen weltweit immer noch im Aufwind befindet, lässt sich nicht zuletzt daran nachweisen, dass die vom Deutschen Schiffahrtsmuseum herausgegebenen Kartonmodellbaubogen nach wie vor zu den absoluten Verkaufsschlagern im Museumsshop und im Fachhandel gehören.

Bananen-Sonderausstellung geht auf Wanderschaft

Erste Station ist die dänische Stadt Fåborg

Die viel gelobte Sonderausstellung "Bananen - Der weite Weg von der Plantage zum Verbraucher", die vom 18. März 2000 bis Ende des vergangenen Jahres im Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven zu betrachten gewesen ist, hat im Januar eine Wanderschaft angetreten, deren Ende noch nicht abzusehen ist.

Auf ihrer ersten Station nach Bremerhaven hat sie zu der deutschen sogar eine Beschriftung in einer anderen Landessprache. Der Anlass: Sie wird gegenwärtig im Kulturhistorischen Museum der dänischen Stadt Fåborg gezeigt. Das Schifffahrtsmuseum auf der Insel &Aelig;rø übernimmt die Bananen-Ausstellung ab April für die Sommermonate. Für den Herbst 2001 hat sich ein Museum im gleichfalls dänischen Svendborg eine Option gesichert. Frühestens Anfang 2002 sind deutsche Museen an der Reihe, als erstes das Städtische Museum Hannoversch-Münden und das deutsche Hygiene-Museum in Dresden.

Die Sonderausstellung hat DSM-Historiker Klaus-Peter Kiedel gemeinsam mit dem Bremer Fotografen Alfred Rostek, der die Banane auf ihrem Weg von der Plantage zum Verbraucher mit seiner Kamera begleitet und viele eindrucksvolle Farbbilder geliefert hat, konzipiert und liebevoll gestaltet. Kiedel hat auch die informative und farbig illustrierte Begleitschrift zur Ausstellung verfasst, die im Museum unter dem Titel "Kühlschiffe" zum Preis von 9,80 DM erhältlich ist.

Hinweis: Die Veröffentlichung des Info-Service ist kostenfrei. Wir bitten jedoch bei Druckmedien um Übersendung eines Belegexemplars.


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