Deutsches Schiffahrtsmuseum
„Alte Häfen – Neue
Aufgaben“
Internationaler
Arbeitskreis „Geschichte der Küstenschifffahrt im 20.
Jahrhundert“ präsentiert sein aktuelles Buch im DSM
Im Herbst 1996 trafen
sich
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter skandinavischer und deutscher Museen
im DSM,
um eine Arbeitsgemeinschaft zur Geschichte der europäischen
Küstenschifffahrt
des 20. Jahrhunderts zu gründen. Anlass dafür war die
große Sonderausstellung
„Küstenschiffer – Alltag auf Motorseglern, Kümos und
Containerfeedern“, die vor
genau zehn Jahren, am 15. Mai 1996, im DSM eröffnet wurde. Das
Thema ist nach
wie vor hoch aktuell, denn die Küstenschifffahrt hat gerade auch
für
Deutschland als Anrainer an Nord- und Ostsee eine enorme Bedeutung.
Nicht von
ungefähr verfügen deutsche Reeder über die
größte Flotte von Küstenschiffen in
Europa.
Inzwischen
hat die Arbeitsgemeinschaft sehr erfolgreich mehrere
Wanderausstellungen
organisiert und darüber hinaus ein Buch sowie eine Broschüre
herausgegeben, die
sowohl in der breiten Öffentlichkeit als auch bei Fachleuten in
der
Schifffahrtswelt und in der Politik auf sehr gute Resonanz
stießen.
Der Erfolg der
gemeinsamen
Arbeit spiegelt sich auch in einer aktuellen Publikation wider, die in
einer
deutschen und in einer skandinavischen Ausgabe produziert wurde. Beide
werden am
Montag, den 15. Mai 2006, der Öffentlichkeit vorgestellt:
Unter dem Titel: „Alte
Häfen –
Neue Aufgaben - Häfen der Küstenschifffahrt in Skandinavien
und Westeuropa
gestern und heute“ beschreiben 16 Fachleute aus acht Ländern –
Finnland,
Schweden, Dänemark und Norwegen, Deutschland, den Niederlanden,
Großbritannien
und Frankreich – anhand exemplarischer Beispiele, warum sich manche
Küstenschiffshäfen bis auf den heutigen Tag behaupten
konnten, andere dagegen
als Handelshäfen keine Rolle mehr spielen, aber unter
Berücksichtigung ihrer
einstigen Bedeutung weiterhin sinnvoll genutzt werden können –
nicht nur unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten, sondern auch als attraktive
Lebensräume an
der Küste mit erheblichem Erholungswert.
Die Autorinnen und
Autoren der
einzelnen Artikel setzen sich dabei für eine weitere sinnvolle
Nutzung der
heute meist brachliegenden Hafenanlagen ein und zeigen
anhand gelungener und
weniger gelungener Beispiele, dass dies bei entsprechenden
Voraussetzungen auch
unter ökonomischen Gesichtspunkten möglich ist. Dabei ist die
Beschäftigung mit
der Zukunft ehemals bedeutender maritimer Verkehrsknotenpunkte nicht
zuletzt
deshalb wichtig, weil diese oftmals nicht nur das Zentrum einer
Ortschaft
bilden, sondern darüber hinaus als unmittelbare und nach wie vor
greifbare
Zeugnisse der Vergangenheit erhalten und neu integriert werden sollten, anstatt
dem Verfall preisgegeben zu werden.
Zu den Autoren und
Redakteuren
zählen von Seiten des Deutschen Schiffahrtsmuseums Dr. Christine
Keitsch und
der Leiter des Archivs, Klaus-Peter Kiedel. Sie sind der Geschichte des
Flensburger und des Papenburger Hafens nachgegangen.
Das Buch
ist vom Bremer Verlag H. M. Hauschild hergestellt worden und mit
historischem
und aktuellem Bildmaterial reich illustriert. Zur Vorstellung des
Werkes am
Montag, den 15. Mai 2006, um 15.00 Uhr im Sitzungszimmer des Deutschen
Schiffahrtsmuseums, ist die
„Alte Häfen – neue
Aufgaben -
Häfen der Küstenschifffahrt in Skandinavien und Westeuropa
gestern und heute“. ISBN
3-89757-311-3
„Gamle havne – nye
udfordringer –
Skandinaviske og vesteuropæiske havne i fortid og nutid“. ISBN
3-89757-312-1
Verlag H.M. Hauschild
GmbH,
Bremen. 155 Abbildungen, 184 Seiten. Das Buch kostet € 24,50.
Abbildung: Steinewer an der
Verladestelle
einer Ziegelei in Wischhafen. Archiv: Kehdinger
Küstenschiffahrts-Museum
Achtung Redaktionen: Um
eine Veröffentlichung dieses Hinweises wird
gebeten! Alle
DSM Aktuell – Kurznotiz:
Eröffnung der Sonderausstellung
Fischstäbchen auf das späte Frühjahr 2006 verschoben!
DSM Aktuell – Kurznotiz:
Eröffnung der Sonderausstellung
Fischstäbchen auf das späte Frühjahr 2006 verschoben!
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