
Deutsches SchiffahrtsmuseumDie Zeitschrift "bild der wissenschaft", deren Redaktion sich dies alles ausgedacht hat, veröffentlicht das Museumsrätsel in ihrer Ausgabe 9/98, die ab 21. August erhältlich ist. Als Partner hat sie zehn Museen gewonnen: Außer dem Deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven auch das Museum für Arbeit in Hamburg, das Neanderthal-Museum in Mettmann, das Deutsche Museum in Bonn, das Museum für Post und Kommunikation in Nürnberg, das Deutsche Technikmuseum in Berlin, das Senckenberg-museum in Frankfurt, das Deutsche Museum in München, das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden und das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.
Zehn Museen, zehn Rätsel: Die Antworten haben Ursprünge, die einen Bogen von den Anfängen der Menschheit bis zu den technischen Revolutionen der heutigen Zeit spannen. Das DSM zum Beispiel fragt im Heft der Zeitschrift nach einem Gegenstand, in dem Rotation und Stabilität, größte Geschwindigkeit und größte Trägheit vollendet miteinander vereint sind.
Wem diese Formulierung zu vieldeutig ist, der sollte per Mausklick einen Blick ins Internet riskieren oder aber dem Museum einen Besuch abstatten: In der Schausammlung wird er, so hofft jedenfalls der beteiligte DSM-Wissenschaftler Dr. Albrecht Sauer, ohne jeden Zweifel auf die richtige Lösung stoßen. Die interessante Kombination von Druckmedium, Internet und realer Ausstellung im Museum ist bislang noch nirgends versucht worden. Die Museen und die Redaktion der Zeitschrift sind daher gespannt, wie das Spiel bei den Leser-Surfer-Besuchern ankommen wird; sie hoffen auf rege Teilnahme.
Dennoch macht Stölting Mut: "Mit etwas Übung und viel Sorgfalt schon beim Ausschneiden oder sogar vor dem Ausschneiden - wenn der Könner die Reling mit gewachstem Zwirn oder Silberdraht zu einem originalgetreuen Aussehen bringen will - ergibt der Bogen einen sehr detailreichen und attraktiven Nachbau im Maßstab 1:100". Das Ergebnis wird auf jeden Fall das Herz des Erbauers höher schlagen lassen. Das 1952 in Darthmouth gebaute LV 13 erscheint als Modell wieder farbenprächtig in seinem ursprünglichen äußeren Zustand, in den es Kapitän Hoffmann wieder hatte zurückbauen lassen. Am Modell ist sogar der Hauptanker vorhanden, den der neue Eigner samt Kette entfernen ließ, um Platz für die gastronomischen Einrichtungen zu schaffen. Auch der Hubschrauberlandeplatz auf dem Achterdeck ist besetzt.
Das aus einer fünfseitigen detaillierten Bauanleitung und 13 Einzelbogen bestehende Werk kostet DM 20,- und ist beim Deutschen Schiffahrtsmuseum erhältlich.
Hinweis: Die Veröffentlichung des Info-Service ist kostenfrei. Wir bitten jedoch bei Druckmedien um Übersendung eines Belegexemplars.