
Erich
Draschba
Das Tor zur Welt war wieder offen
Erinnerungen an die Seefahrt in den
50er Jahren
Verlag Die Hanse, Hamburg
1999, 414 S., 32 Bildtafeln, gebunden
EUR 25,50 ISBN 3-434-52560-2
Vergriffen.
Zum Inhalt:
Erich Draschba war 17 Jahre alt, als er
1953 seine Seefahrtskarriere begann, und für ihn, der bis dahin nur
Kriegs- und entbehrungsreiche Nachkriegszeiten kennengelernt hatte, eröffnete
sich eine völlig neue Welt: Paradiesisch und unermeßlich reich
erschienen ihm die Hafenstädte außerhalb Europas, ohne Trümmer,
Wracks und Großbaustellen.
Wer damals zur See fuhr, konnte noch die
Gepflogenheiten der Einheimischen des jeweiligen Gastlandes kennenlernen
und den Daheimgebliebenen über Abenteuer in fernen Ländern berichten.
Doch wo früher tagelang mit viel Personal Stückgut verladen wurde,
werdn heute in einem Bruchteil der Zeit fast nur noch Container bewegt,
und die Liegezeit der Schiffe reicht nicht einmal mehr zum Haareschneiden
an Land.
Erich Draschba schildert seinen Werdegang
vom Schiffsjungen bis zum Offizier mit Kapitänspatent, seine Reisen
nach Ostasien, Nord- und Südamerika, das Leben und Arbeiten an Bord.
Ein unterhaltsames und dabei höchst informatives Lesevergnügen.
Der Autor:
Erich Draschba, Jahrgang 1935, wuchs in
Hitzacker am Rande der Lüneburger Heide auf. Nach Beendigung seiner
Seefahrtszeit 1964 war er 30 Jahre lang im Vertrieb und in der Beratung
beim Einsatz von Großcomputern für IBM tätig.
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