Hansekogge von 1380Deutsches Schiffahrtsmuseum

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Gerhard Simonsen
Verschollen im Nordatlantik
Der rätselhafte Untergang des deutschen Lash-Carriers MÜNCHEN
Convent Verlag, Hamburg
2000, 136 S., 60 Abb., z. T. in Farbe, Großformat, geb.
EUR 34,90   ISBN 978-3-934613-05-8

Zum Inhalt:
Nahezu spurlos verschwand im Jahre 1978 der große und moderne Spezialfrachter MÜNCHEN der Hapag-Lloyd AG im Nordatlantik und wurde für 28 Menschen zum Grab. Auch die umfangreichste Suchaktion, die je in diesem Seegebiet stattgefunden hat, brachte keine Ergebnisse, und bis heute ist die Ursache dieser Katastrophe nicht geklärt.
Die mit 37.143 BRT vermessene, 261,4 m lange und mit 44.600 Tonnen Tragfähigkeit ausgestattete MÜNCHEN verkörperte einen völlig neuartigen Schiffstyp, den Lash-Carrier (Lash = Lighter aboard ship), bei dem große Bargen, sozusagen riesige schwimmende Container, direkt in den Schiffskörper eingeschwömmen wurden.
Dieses Schiff hatte die höchste Klasse erhalten, wurde von erfahrenen Seeleuten geführt, war erst sechs Jahre alt und galt als ausgesprochen gut, zuverlässig und modern. Deshalb mochte es zunächst einmal niemand glauben, als am 12. Dezember 1978 bei der Reederei in Hamburg die Nachricht eintraf, daß eine Seenotmeldung der MÜNCHEN aufgefangen wurde. Das Schiff war spurlos verschwunden, die Suchaktion brachte außer einigen ölverschmierten Resten nichts — keine Überlebenden, keine Toten. Das wirkte in der Öffentlichkeit wie ein Schock.
Gerhard Simonsen, der seinerzeit Mitglied des Katastrophenstabes der Hapag-Lloyd AG war, schildert den gesamten Ablauf der Suchaktion, das Umfeld der Katastrophe, die Klärungsbemühungen und den Spruch des Seeamtes, und er geht auf die vielfältigen Spekulationen über die möglichen Ursachen des Untergangs ein. Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotos ist dieses Buch eine Dokumentation eines Schiffstyps, der heute schon wieder Geschichte ist.

Der Autor:
Gerhard Simonsen, Jahrgang 1928, war als geborener Hamburger von Jugend an mit der Seefahrt verbunden. Nach Kaufmannslehre und Studium war er mehr als 30 Jahre lang für die Öffentlichkeitsarbeit der Hapag und deren Nachfolgerin, der Hapag-Lloyd AG, verantwortlich.


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