
Ursula
Feldkamp (Hrsg.)
Rund Kap Hoorn
Mit Frachtseglern zur Westküste
Amerikas
Mit Beiträgen von Ursula Feldkamp,
Walter Gröh, Walter A. Kozian, Dirk J. Peters und Wolfgang Walter
Hauschild Verlag, Bremen
2003, 144 S., reich illustriert, Format
21 x 27 cm, Surbalin-Leinenband mit farbigem Schutzumschlag
EUR 24,50 ISBN 978-3-89757-210-2
Zum Buch:
Kap Hoorn, die Südspitze des amerikanischen
Kontinents, ist das stürmischste Kap der Erde. Dennoch haben seit
dem 19. Jahrhundert Tausende von Frachtseglern dieses berüchtigte
Kap umrundet. Viele Schiffe sind dabei gescheitert, strandeten auf felsigen
Riffs, wurden durch die tosenden Weststürme entmastet oder kollidierten
mit Eisbergen. Trotz seiner Schrecken schätzten europäische und
amerikanische Reeder die Route um Kap Hoorn nach Chile, Peru und zur Westküste
Nordamerikas als lukrativen Handelsweg. Ihre Frachtsegler brachten Stückgut,
Auswanderer und Kohle rund Kap Hoorn. Mit Massengut, Guano, Salpeter, Getreide,
Erz und Holz, traten sie die Heimreise an. Vor allem das Salpetergeschäft
beflügelte um die Jahrhundertwende noch einmal den Segelschiffbau.
Der von Ursula Feldkamp, Wissenschaftlerin
am Deutschen Schiffahrtsmuseum, herausgegebene Band enthält elf Beiträge
zur Kap Hoorn-Fahrt, angefangen von der Entdeckung der Route, über
die ersten Handelsreisen bis hin zur Guano- und Salpeterfahrt. Wie schnell
waren die Flying P-Liner wirklich? Wie haben die Seeleute an Bord gelebt
und gearbeitet? Wer waren die Cap-Horniers? Diese Fragen werden auf den
144 Seiten des Bandes »Rund Kap Hoorn« anschaulich beantwortet.
Die historischen Fotos zur Guano- und Salpeterfahrt sind zum Teil noch
nie gezeigt worden.
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